Zwischen Japan und den Alpen: 2 MICHELIN Sterne für das IKIGAI
Die japanische Idee wird in Schloss Elmau zum kulinarischen Versprechen. Das wurde nun erneut mit zwei MICHELIN Sternen gewürdigt. Eine Hommage an Präzision, Leichtigkeit und überraschende Aromen.
Chris Rainer, Chefkoch IKIGAI
IKIGAI ist ein japanischer Begriff für das, wofür es sich lohnt, morgens aufzustehen – und im gleichnamigen Restaurant in Schloss Elmau wird daraus eine ziemlich überzeugende kulinarische Antwort. Auch 2026 wurde das IKIGAI unter der Leitung von Christoph Rainer erneut mit zwei MICHELIN-Sternen ausgezeichnet.
Dabei ist die Küche ebenso präzise wie verspielt. Japanische und asiatische Einflüsse treffen auf französisches Handwerk, außergewöhnliche Produkte auf überraschende Aromen und große technische Finesse auf Gerichte, die nie den Eindruck erwecken, sich beweisen zu müssen. Das Ergebnis ist Fine Dining, das anspruchsvoll ist, ohne angestrengt zu wirken.
Dass dabei nicht nur auf dem Teller jedes Detail zählt, gehört zur Idee des IKIGAI. Der klare, warme Raum, der unaufgeregte Service und die Wein- und Sake-Begleitung von Chef-Sommelière Marie-Helen Krebs machen aus dem Menü einen Abend, der sich Schritt für Schritt entfaltet.
Die zwei MICHELIN Sterne sind deshalb mehr als eine schöne Bestätigung. Sie würdigen eine Küche, die ihre eigene Handschrift gefunden hat – irgendwo zwischen Japan und den Bayerischen Alpen, zwischen Präzision und Leichtigkeit.
Und vielleicht passt der Name gerade deshalb so gut: Denn manchmal kann etwas, wofür es sich lohnt aufzustehen, auch erst am Abend beginnen.



