History

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Eine deutsche Geschichte

1916 wurde Schloss Elmau von dem protestantischen Theologen, Philosophen und Bestseller Autor Dr. Johannes Müller (1864-1949), als „Freiraum des persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens“ mit finanzieller Unterstützung von Elsa Gräfin von Waldersee, geb.Haniel erbaut. Architekt war sein Schwager Carlo Sattler. Seine Leser sollten hier inmitten unberührter Natur Urlaub vom Ich machen und bei Konzerten und Tanzaben­den mit klassischer Musik selbstvergessen „der lebendigen Wirklichkeit Gottes als ihrem wahren Wesen unmittelbar gewahr werden“. 

Johannes Müller kritisierte nicht nur den westlichen Kapitalismus und Individualismus sowie den sowjetischen Kommunismus und Kollektivismus, sondern auch die Kirchen und vor allem die Anthroposophie, vor der er als Versuch der „Vergottung des Menschen durch den Menschen“ eindringlich warnte. Jesus war für ihn der erste „Überwinder der Religionen“ und kindliche Ichvergessenheit Voraussetzung der Erfüllung des diesseitigen Heilsversprechens der Bergpredigt. Zu seinen Vorträgen pilgerten Tausende und seine Bücher waren beim C.H.Beck Verlag Bestseller.

Zu seinen größten Bewunderern gehörten Prinz Max von Baden, Walther Rathenau, Martin Buber und die berühmten Theologen Ernst Troeltsch und Adolf von Harnack, dem Begründer des Kulturprotestantismus und engsten Berater des Kaisers, der noch heute als der politisch und theologisch „wirkungsmächtigste Religionsintellektuelle“ gilt.

1933 übertrug Johannes Müller im Widerspruch zu seinem theologischen Abstraktionsgebot – dem zufolge Gott in dieser, aber nicht von dieser Welt sei - sein protestantisches Ideal einer Freiheit vom Ich auf die politische Forderung nach Unterordnung des Ich unter das Wir einer „Volksgemeinschaft des brüderlichen Für-Einander- Daseins“. Völlig überraschend vor allem für seine vielen jüdischen Gäste, wollte er fortan in Hitler, den er bis dahin ignoriert hatte, aufgrund dessen „Du bist nichts; dein Volk ist alles“ den Führer einer „Nationalen Revolution des Gemeinsinns über den Eigensinn“ sehen, die allerdings nur mit Hilfe der Juden als den „besseren Deutschen“ und „edelsten Vertretern des geistigen Adels“ gelingen könne. Seine öffentliche Kritik am Antisemitismus, den er als „Schande für Deutschland“ bezeichnete und der ihn und seine Kinder auch davon abhielt, Mitglieder der Partei zu werden, führte aufgrund seines Aufrufs zur Gefolgschaft von Hitler nicht zur sofortigen Inhaftierung in Dachau, sondern nur zur Einschränkung und schließlich zum Verbot seiner Veröffentlichungen und Vortragsreisen.

Ab 1935 wurden Johannes Müller weitere Vortragsreisen verboten. Die von der Universität Leipzig betriebene Aberkennung seines Doktortitels unterblieb lediglich aufgrund einer Intervention des Philosophen Hans-Georg Gadamer, der einer seiner Anhänger war.

Um der drohenden Beschlagnahmung durch die SS zuvorzukommen verpachtete er Schloss Elmau 1942 an die Wehrmacht als „Erholungsheim für Fronturlauber“. 

1943 forderte der Kommandant des KZ Sachsenhausen die Verhaftung von Johannes Müller „wegen schwerer Zersetzungsarbeit unter dem Deckmantel des Biedermannes“, da sich ein Gefangener im Verhör auf ihn berufen hatte. Aus Rücksicht auf seine große Bekanntheit wurde dies vermutlich durch eine Intervention von Reichsinnenminister Wilhelm Frick verhindert, der selber allerdings nie in Schloss Elmau war.

1945 wurde Schloss Elmau von der US Army als Lazarett beschlagnahmt. Johannes Müller wurde in einem mangels rechtlicher Grundlagen umstrittenen Spruchkammerverfahren als Hauptschuldiger verurteilt, da sein Eintreten für die Juden ohne politischen Widerstand die Wirkung seiner „Verherrlichung von Hitler in Wort und Schrift“ außergewöhnlich verstärkt habe. Da Johannes Müller weder Mitglied der NSDAP oder einer ihrer Unterorganisationen, noch an Kriegshandlungen beteiligt war, bot das Gesetz zur Befreiung von Nationalsozialismus und Militarismus für seine Verurteilung keine rechtliche Grundlage. Das Urteil blieb daher umstritten. 1946 übernahm das Bayerisches Staatskommissariat für rassisch, religiös und politisch Verfolgte.

1951 verpachtete die Bayerische Staatsregierung aus Sorge vor Schadensersatzforderungen infolge einer erfolgreichen Revision des Urteils, Schloss Elmau an meinen Vater Bernhard Müller-Elmau und seine Schwester Sieglinde Mesirca, die als designierte Erben nach Einstellung des Verfahrens 1961 Eigentümer von Schloss Elmau wurden.

1957 gründeten die nach London emigrierten Dirigenten Hans Oppenheim und das weltberühmte Amadeus Quartett die Deutsch-Britische -sprich deutsch-jüdische- Musikwoche, die Schloss Elmau auch zu einer international renommierten kulturellen Institution machten. Konzerte und Tanzabende mit klassischer Musik dienten fortan nicht mehr nur der Erbauung, sondern vor allem der Aussöhnung zwischen Deutschen und Juden.

1957 tagte auch die Gruppe 47 erstmals mit Ingeborg Bachmann und Marcel-Reich Ranitzki in Schloss Elmau. 1961 wurde das Spruchkammerverfahren gegen Johannes Müller eingestellt und seine Kinder Bernhard Mueller-Elmau und Sieglinde Mesica, die er als Erben eingesetzt hatte, zu Eigentümern von Schloss Elmau. Der berühmte Humorist "Loriot", Bundespräsident Johannes Rau und Autoren Alexander Kluge wurden zu Stammgästen, die Schloss Elmau meist mehrmals pro Jahr besuchten.

1997 pachtete Dietmar Mueller-Elmau Schloss Elmau, um es mit Erlösen aus dem Verkauf seiner Software Firma. die mit den Programmen Fidelio & Opera zum Weltmarktführer für Hotelsoftware geworden war, zu sanieren und als Cultural Hideaway inhaltlich neu zu definieren. Zivilisation gilt in Schloss Elmau seither nicht mehr als Feindbild von Hochkultur, sondern als höchster künstlerischer Ausdruck eines amerikanisch-jüdischen Freiheitsideals. Jazz, Literatur und die politische Debatte bereicherten das Programm. Tanzveranstaltungen wurden reduziert und schliesslich eingestellt. Es kam zu einem Aufstand und Exodus der Stammgäste.

Seit 1998 wurde Schloss Elmau vor allem durch die Zusammenarbeit mit der Hebrew University und dem van Leer Institut Jerusalem sowie dem Lehrstuhl für Jüdische Geschichte und Kultur an der Universität München, auch zu einem regelmäßigen Treffpunkt insbesondere jüdischer Geisteswissenschaftler aus aller Welt. Die Schloss Elmau Symposien lieferten nicht nur viel beachtete Beiträge zu Fragen der Politischen Theologie und der deutschen wie jüdischen Ideen- und Kulturgeschichte, sondern auch Anstöße zu wichtigen öffentlichen Debatten aktueller Politik.

Im Oktober 1998 eröffnete das Schloss Elmau Symposion „Globalisierung ohne Migration?“die erste breite öffentliche Debatte über die Notwendigkeit der Einführung von Greencards, die in Deutschland am Ende des 20. Jahrhunderts noch mit den Argumenten der Zivilisations- und Kapitalismuskritik aus dem 19. Jahrhundert abgelehnt wurde.

1999 hielt Peter Sloterdijk auf dem Schloss Elmau Symposion „Jenseits des Seins“, das sich mit der Kritik von Emanuel Levinas an dem Mangel der Ethik in der Ontologie von Martin Heidegger befasste, einen Vortrag über die „Regeln für den Menschenpark“. Die später sogenannte „Elmauer Rede“ löste aufgrund der Interventionen von Saul Friedländer und von Jürgen Habermas eine beispiellose und über viele Monate anhaltende öffentliche Debatte in sämtlichen deutschsprachigen Feuilletons über die ethischen Grenzen der Gentechnologie aus, die schließlich zur Gründung des Nationalen Ethikrates durch die Regierung Schröder führte. Dessen erste und einzige öffentliche Tagung fand in Schloss Elmau statt.

Kurz zuvor hatte auch das Schloss Elmau Symposion „Wagner im Dritten Reich“ unter der Leitung von Saul Friedländer stattgefunden, an dem fast alle international renommierten Pro- und Anti-Wagner Experten teilnahmen. Das Symposion wurde von der FAZ als überfällige Auseinandersetzung mit den ideengeschichtlichen Wurzeln des Nationalsozialismus und der politisch verhängnisvollen Rolle von Bayreuth im Dritten Reich gewürdigt. Die Vorträge wurden vom C. H. Beck Verlag als Buch mit gleichem Titel veröffentlicht.

Seit 2001 wurde Schloss Elmau mit den Jüdischen Kulturtagen (Tarbut) unter Leitung von Dr. Rachel Salamander und Prof. Michael Brenner auch zu einem regelmäßigen Treffpunkt führender jüdischer Intellektueller mit Mitgliedern der jüdischen Gemeinden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Seit 2002 machten regelmäßige Veranstaltungen des German Marshall Fund Washington (GMF) unter Leitung von Craig Kennedy und Dr. Ron Asmus, Schloss Elmau auch zu einem Treffpunkt von amerikanischen mit deutschen und europäischen Politikern.

Dr. Angela Merkel hielt bei einem dieser Foren zwei Monate vor ihrer Wahl zur Bundeskanzlerin einen heftig diskutierten Vortrag über das Verhältnis der Türkei zur EU. Richard Holbrooke und Carl Bildt nutzten die Veranstaltungen des GMF für eine Reihe von Treffen mit Präsidenten und Politikern vor allem aus osteuropäischen Ländern, die schon damals von einem zunehmend anti-westlichen und autoritären Russland bedrängt und bedroht wurden.

2005 wurde das. frisch renovierte Schloss Elmau durch einen Grossbrand zerstört und musste weitgehend abgerissen werden. Ursache war ein Kurzschluss in dem Zimmer des ehemaligen Hoteldirektors. Dank umfangreicher Investitionen in den Brandschutz und dem beherzten Engagement der meist jungen Gäste und Mitarbeiter wurde niemand verletzt. 2006 konnten die jahrzehntelangen Auseinandersetzungen zwischen den Familienstämmen von Berhard Mueller-Elmau und Sieglinde Mesirca durch die Übernahme der Anteile der Familie Mesirca durc die Familien von Dietmar Mueller-Elmau beendet und die Voraussetzungen für den Wiederaufbau geschaffen werden.

2007 konnte das neue Schloss Elmau 2007 von Dietmar Mueller-Elmau in Zusammenarbeit mit dem Architekturen Christoph Sattler, seinem Cousin und Enkel von Carlo Sattler, dem Architekten von Johannes Müller, in neuer Großzügigkeit als Luxury Spa & Cultural Hideaway wiederaufgebaut und mit einem jüdischen "Tarbut", einem Transatlantischen Forum des German Marshall Funds aus Washington und einem Schloss Elmau Symposion "Islam in Jewish Eyes, Islam in Jewish Eyes" eröffnet werden.

2015 markierte die Fertigstellung des Retreats und der außergewöhnlich harmonische und politisch erfolgreiche G7 Gipfel mit Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und President Barack Obama schließlich den Höhepunkt auf dem langen Weg von Schloss Elmau und Deutschland in den Westen.

Die Bundeskanzlerin begründete in der Presserklärung ihre Entscheidung für Schloss Elmau nicht nur mit der reizvollen Lage, sondern auch mit der kulturellen Tradition und dem politischen Engagement von Schloss Elmau zur Vertiefung der Beziehungen zwischen Deutschen und Juden sowie der transatlantischen Beziehungen.

Dank des Verhandlungsgeschicks der Bundeskanzlerin Dr.Angela Merkel wurde auf dem G7 Gipfel 2015 erstmals das Ziel einer vollständigen Dekarbonisierung der Industriegesellschaften vereinbart und damit die Grundlage für den Klimavertrag von Paris gelegt. Greenpeace lobte den Gipfel auf Twitter mit der Message "Elmau delivered".

In der Abschlusserklärung hat die Bundeskanzlerin das Format des G7 Gipfels erstmals als eine Verantwortungsgemeinschaft wohlhabender demokratischer Rechts-Staaten definiert, die sich zur Verteidigung der Freiheit und Verbesserung der Lebensqualität in aller Welt verpflichten.

(Wortlaut der Erklärung & Bilder des G7 Gipfels)

SCHLOSS ELMAU SYMPOSIEN UND DEBATTEN

1998 - 100 Jahre Zionismus – 50 Jahre Israel

1998 - Der Leviathan – die Jüdische Moderne als Politische Theologie

1998 - Globalisierung ohne Migration?

1999 - Ethik der Erinnerung?

1999 - Europas Grenzen und die Orientalische Frage?

1999 –Antisemitismus im Widerstand?

1999 - Wagner im Dritten Reich

1999 - Jenseits des Seins? Emanuel Levinas vs. Martin Heidegger

1999 - Ethische Grenzen der Anthropotechniken?

2000 - Erbschaft der Aufklärung – die geistigen Grundlagen der Berliner Republik?

2000 - Idealisierung des 20. Juli?

2000 - Humanismus nach Nietzsche?

2000 – Political Theology of Love– Negative Theology vs Catholic Philosophy

2000 - The Lesser Evil? Comparing Genocide practices in Nazism & Communism

2000 - Global America? Die kulturellen Auswirkungen der Globalisierung

2001 - The End of Globalisation?

2001 - Europas Grenzen und die Orientalische Frage?

2001 - Jews as Cosmopolitans?

2001 - Antiamerikanismus im Westen?

2002 - Die Islamische Moderne als Politische Theologie?

2002 - The Ethics of Memory

2002 - Saudi Arabia the Problem – Iraq the Solution? Civilizational Imperialism ­ Europe vs the US in a new World Order?

2002 - Die Politische Relevanz Protestantischer Religionskultur?

2003 - Protestantisierung des Islam?

2003 - Die Globalisierung der Erinnerung des Holocaust?

2003 - Comparing Immigration Regimes and Multiculturalism in Germany and Israel

2003 - Diaspora in Antiquity? Diaspora Today?

2003 - Transatlantic Forum of the German Marshal Fund

2003 - Rebuilding the West in the Greater Middle East?

2003 - Die Westdeutschen Historiker und der Holocaust

2004 - Europe beyond East and West?

2004 - Transatlantic Forum of the German Marshal Fund

2004 - Rethinking German­Jewish Cultural History

2005 - Transatlantic Forum of the German Marshal Fund

2005 - Amerika, du hast es besser?

2007 - Islam in Jewish Eyes - Judaism in Moslem Eyes

2008 - Jews and Muslims in Christian Europe

2009 - For God’s Sake. Religion and Politics in America and Europe

2011 - Antisemitismus im Diskurs der 68er?

2012 - Geopolitical Challenges for the Transatlantic Alliance

2012 - Die Ökonomie von Gut und Böse

2013 - Horizons of Secularism at the dawn of the 21st Century

2014 - Putinism: Russia and Its Future with the West

2015 - G7 Summit

2015 - 1.Munich Security Conference Strategy Forum

 

TEILNEHMER DER SCHLOSS ELMAU SYMPOSIEN

Timothy Garton Ash (Oxford), Steven Aschheim (Jerusalem), Ronald D. Asmus (†) David Bankier (Yad Vashem), Yehuda Bauer (Yad Vashem), Ulrich Beck (München), Nicolas Berg (Leipzig), Udo Bermbach (Hamburg), Angelo Bolaffi (Rome), Dieter Borchmeyer (München), Rémi Brague (Paris), Michael Brenner (München), Ian Buruma (New York), Gerard Delanty (London), Dan Diner (Jerusalem), Helmut Dubiel (New York), Roland Eckert (Tübingen), John Efron (Berkeley), Rachel Elior (Jerusalem), Joachim Fest (†), Jens Malte Fischer (München), Norbert Frei (Jena), Saul Friedländer (Los Angeles), Bronislaw Geremek (†),Volker Gerhardt (Berlin), Sander Gilman (Chicago), Friedrich­Wilhelm Graf (München), Erich Gruen (Berkeley), Jürgen Habermas (Starnberg), Harald Haury (München), Susannah Heschel (Dartmouth), Moshe Idel (Jerusalem), Harold James (Princeton), Georg Kamphausen (Bayreuth), Gilles Kepel (Paris), David Clay Large (Berkeley), Walter Laqueur (Washington), Martin Malia (Berkeley), Avishai Margalit (Jerusalem), Jean-Luc Marion (Paris), Paul Mendes­Flohr (Jerusalem), Hassan Mneimneh (GMF). Jerzy Müller (Washington), Jürgen Moltmann (Tübingen), Hans Mommsen, Kogila Moodley (Vancouver), Gabriel Motzkin (Van Leer Jerusalem Institut), Herfried Münkler (Berlin), David Meyers (Los Angeles), Martha Nussbaum (Chicago), Christian Nottmeier, Anson Rabinbach (Princeton), Tariq Ramadan (Oxford), Amnon Raz­Krakotzkin (Beer Sheva), Rüdiger Safranski, Rachel Salamander (Literaturhandlung), Christoph Schmidt (Jerusalem), Tomáš Sedláček, Reinhard Schulze (Bern), Dietrich Schwanitz ((†) (Hamburg), Richard Sennett (Chicago), Emmanuel Sivan (Jerusalem), Anne­Marie Slaughter (Princeton), Peter Sloterdijk (Karlsruhe), Natan Sznaider (Tel Aviv), Charles Taylor (Toronto), Gianni Vattimo (Turin), Yfaat Weiss (Jerusalem), Christian Wiese (Frankfurt), Yirmiyahu Yovel (Jerusalem), Shimshon Zelniker (Van Leer Jerusalem Institut), Hartmut Zelinsky (München).

 

VERÖFFENTLICHUNGEN DER SCHLOSS ELMAU SYMPOSIEN

Richard Wagner im Dritten Reich.
Ein Schloss Elmau Symposion, Hrsg. Saul Friedländer, Jörn Rüsen, München 2000

Jüdische Geschichtsschreibung heute. Themen, Positionen, Kontroversen.
Ein Schloss Elmau Symposion, Hrsg. Michael Brenner, David N. Meyers, München 2002

Globales Amerika?
Die kulturellen Folgen der Globalisierung
Hrsg. Ulrich Beck, Natan Sznaider, Rainer Winter, Bielefeld 2003

The Lesser Evil?
Moral Approaches to Genocide Practices,
Hrsg. Gabriel Motzkin, Helmut Dubiel, London / New York 2004

Cultural Borrowings and Ethnic Appropriations in Antiquity
Hrsg. Erich S. Gruen, Stuttgart 2005

Europe and Asia Beyond East and West
Hrsg. Gerard Delanty, London 2006